Das Thema der Monate Mai & Juni:
"Lies eine Biographie!"
Dieses Buch war so ziemlich eines der Ersten, die auf meinem Wunschzettel gelandet ist, aber bis jetzt hab ich es einfach nie gekauft und auch nicht gelesen... Biografien sind eh nicht so mein Ding, aber die Person
Lotti Huber ist so unfassbar humorvoll und eigenartig im besten Sinne gewesen...
Obwohl sie wirklich ein schweres Leben (Verschleppung ins KZ usw.) hatte und auch erst relativ spät Karriere machte, hat diese Frau schon zu ihren Jugendjahren, das "Anders-Leben" praktiziert und sich nicht in Schubladen stecken lassen...
Leider kann ich noch kein Fazit ziehen, denn ich bin noch nicht einmal bei der Hälfte angelangt... Aber bis jetzt ist es wirklich sehr unterhaltsam...
AMAZON-Kurzbeschreibung
»Tochter aus gutem Hause - dass ich nicht lache! Kommen wir doch zur Sache ...«
Autorenporträt
Lotti Huber geboren 1912 in Kiel, gestorben 1998 in Berlin.
Lotti Huber wird als Tochter großbürgerlicher jüdischer Eltern in Kiel geboren. Von den Nationalsozialisten ins Konzentrationslager verschleppt, hat sie das Glück, von einer jüdischen Organisation freigekauft und nach Palästina gebracht zu werden. Mit ihrem zweiten Ehemann, dem englischen Oberst Norman Huber, betreibt sie in London ein Restaurant. Anfang der sechziger Jahre übersiedeln sie nach Berlin, wo Lotti eine Mannequinschule eröffnet.
Nach dem Tod ihres zweiten von ihr sehr geliebten Mannes 1972 muß sie sich dem Leben neu stellen. Sie wird Verkäuferin, ist Filmstatistin. Sie spielt in verschiedenen Nebenrollen und wird zur Lieblingsschauspielerin des Regisseurs Rosa von Praunheim, mit dem sie mehrere Filme dreht.
Ihre äußere Erscheinung fällt auf. Offenheit und unkonventionelles Denken verbinden sich bei Lotti mit Kreativität, Einfallsreichtum, Ausdrucksstärke und Sinnlichkeit.